MAI Job präsentiert sich beim Arbeitskreis Schule/Wirtschaft

Augsburg. Seit vergangenem Jahr ist der Carbon Composites e.V. (CCeV) mit seinem Projekt MAI Job Mitglied im regionalen Arbeitskreis Schule/Wirtschaft der Realschulen im Augsburger Raum. Beim Treffen Anfang Oktober im Lidl Logistikzentrum in Graben bei Augsburg stellte Katharina Lechler (Projektleitung MAI Job) den Verein und das Projekt vor.

 

Rund 20 Vertreterinnen und Vertreter von Realschulen wie von Unternehmen hatten den Weg aufs Lechfeld gefunden, wo die Firma Lidl ein Logistikzentrum mit rund 39.000 Quadratmetern unterhält. Von hier aus arbeitet auch eine Regionalgesellschaft des Konzerns, die 91 Filialen und 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreut. Zu diesen gehören auch 57 Azubis aus dem kaufmännischen Bereich sowie 16 Azubis eines Abiturientenprogramms. Diese werden unter anderem von Stefan Zielinski betreut, der den Arbeitskreismitgliedern einen Einblick in die Unternehmensstruktur und die Ausbildungsaktivitäten von Lidl gab. Besonders betonte er die zahlreichen Initiativen, mit denen junge Leute für Lidl gewonnen und dort gehalten werden. „Das ist für uns sehr wichtig, denn wenn jemand hier gelernt hat, dann bleibt er auch lange im Unternehmen.“

 

Bevor es auf eine Besichtigungstour durch das Logistikzentrum ging stellte Katharina Lechler den CCeV und das Projekt MAI Job vor. Sie betonte besonders die zahlreichen Vor-Ort-Möglichkeiten, die man den Schulen bietet. Sowohl Handreichungen für Lehrer und Schüler als auch ganze Vormittage, die von den Leichtbau-Fachleuten für Realschulklassen gestaltet werden, „alles ist möglich“, so Lechler.

 

Das Projekt MAI Job wird auch auf der Berufsfindungsbörse in der Reischleschen Wirtschaftsschule in Augsburg am 20. November 2018 vertreten sein um bei den Schülern für eine Ausbildung im Carbon-Bereich zu werben. Dies Berufsfindungsbörse wird vom Arbeitskreis Schule/Wirtschaft organisiert.

 

X-Cluster-Event von MAI Carbon und Cluster Mechatronik & Automation

Digitalisierungs-Startups stellen ihre Kompetenzen vor

 

Das clusterübergreifende Projekt MAIStartUpCMA der beiden bayerischen Cluster MAI Carbon und Mechatronik & Automation hat sich zum Ziel gesetzt, junge Startups im Bereich Digitalisierung und etablierte Unternehmen beider Clusternetzwerke „zusammenzubringen“. Damit sollen Startups Zugang zu neuen Kunden und im Gegenzug etablierte Unternehmen Einblick in digitale Geschäftsmodelle bekommen. Dass dies sehr gut gelingen kann, bewies in Regensburg am 25. Juli der erste von vier geplanten StartUp-Pitches.

 

Digitalisierung ist ein zentrales Thema, wenn es um eine zukunftsfähige und innovative Wirtschaft geht. Diese Erkenntnis greift auch das Cross-Clustering-Projekt „MAI StartUp CMA“ auf, welches vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie im Rahmen der Förderinitiative „Cross Cluster Bayern II“ gefördert wird. Bis zum Ende des Jahres werden dabei im Rahmen vielfältiger Aktivitäten Unternehmen in Bayern und aus den Clustern mit Multiplikatoren und Digitalen Gründern vernetzt, um für die Clusterunternehmen neue Kompetenzen im Bereich Digitalisierung zu erschließen.

 

Im Zentrum stehen dabei mehrere sogenannte Elevator Pitches in verschiedenen Regionen Bayerns. Den Auftakt machte dabei am. 25. Juni der Elevator Pitch an der TechBase Regensburg. Eingeladen dazu hatte auch der der Spitzencluster MAI Carbon und so konnten schließlich 50 ausstellende Unternehmen und knapp 150 Besucher gezählt werden

 

Branchentreff erwies sich als idealer Rahmen für den Digitalisierungs-Elevator-Pitch

 

MAI Carbon und Cluster Mechatronik & Automation hatten im Vorfeld neun besonders innovative Startups im Bereich Digitalisierung ausgewählt. Diese konnten den etablierten Unternehmen aus dem Aussteller- und Besucherkreis im Rahmen von 5 Minuten ihre Geschäftsideen vorstellen. Den Startups bot sich dabei die Möglichkeit, ohne großen Aufwand potenzielle neue Kunde anzusprechen, wohingegen sich die etablierten Unternehmen über die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung für ihr Unternehmen informieren konnten. „Erstmals haben wir dabei die Plattform Branchentreff um einen Pitch mit Unternehmensgründern erweitert, um Startups und etablierte Unternehmen ins Gespräch zu bringen“, so Günter Kornmann und Thomas Helfer vom Cluster Mechatronik & Automation. „Das große Besucherinteresse führte dazu, dass sich bereits vor Ort intensive Gespräche zwischen den Startups und den anwesenden Besuchern und Ausstellern ergeben haben, was neugierig auf die noch folgenden Pitches macht“, ergänzte Stefan Steinacker von MAI Carbon.

 

Der nächste Elevator Pitch im Rahmen des Projekts „MAI StartUp CMA“ findet im Herbst in München statt.

Premium AEROTEC, Faurecia und Solvay starten Initiative zur Entwicklung thermoplastischer Verbundwerkstoffe (IRG CosiMo) in Zusammenarbeit mit dem ITA Augsburg

Premium AEROTEC, Faurecia Clean Mobility und Solvay sind stolz darauf die IRG CosiMo (Industry Research Group: Composites for sustainable Mobility) zu starten, das erste rein industriell finanzierte Konsortium mit dem Fokus auf der Entwicklung von neuen Material- und Prozess-Technologien für den Leichtbau. Diese stellen Schlüsseltechnologien für die Großserien-Fertigung thermoplastischer Verbundwerkstoffe für die Luft- und Raumfahrt- und Automobilbranche dar.

 

Über ein dreijähriges Engagement werden Premium AEROTEC, Faurecia und Solvay ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und Ressourcen bündeln, um die F&E-Meilensteine zu erreichen, die aus der industriellen Wachstumserwartung zu Lösungen für nachhaltige Mobilität resultieren. Die Einführung, Industrialisierung und Beschleunigung der Anlaufphase von Composites im Luft- und Raumfahrt- und Automobilbereich sind Schwerpunktbereiche, welche im IRG-CosiMo-Konsortium adressiert werden.

 

Premium AEROTEC, Faurecia Clean Mobility und ITA Augsburg sind ebenfalls Teil des großen Projektkonsortiums, das im Rahmen des Campus Carbon 4.0 Programm des Freistaats Bayern gefördert wird. Dieses öffentlich geförderte Konsortium (CC4.0 CosiMo) entwickelt neue Materialien und Prozesse für die in-situ Polymerisation von Caprolactam zu Polyamid 6 zur Großserienanwendung im Automobilbereich. IRG CosiMo, eine Erweiterung dieses Konsortiums, bezweckt einen breiteren Bereich thermoplastischer Materialien zu betrachten. Als ein Partner des IRG CosiMo, übernimmt das Institut für Textiltechnik Augsburg (ITA Augsburg) das Projektmanagement des Konsortiums, die Koordination des wissenschaftlichen Forschungsprogramms und den Betrieb der Anlagentechnik zur Verarbeitung neuer Materialien in tape- und vliesstoffbasierten Thermoplastverbundwerkstoffen. Alle Anlagen werden im Technologiezentrum Augsburg (TZA), dem Herzstück des Augsburger Innovationspark installiert. In Zusammenarbeit mit den IRG CosiMo Premium Partnern können alle installierten Anlagen auch von Unternehmen genutzt werden, die interessiert sind von dem Netzwerk zu profitieren. Gemeinsame Benutzung von Infrastruktur und Ausstattung durch offene Innovation ist ein hoch effizienter Weg zur Förderung der Entwicklung neuer Materialien, daten-getriebener Prozesskontrolle sowie robuster, automatisierter Fertigungsprozesse für Serienproduktion.

 

ITA Augsburg, eine einzigartige textile Forschungseinrichtung, ist ausgerichtet auf die Entwicklung von thermoplastischen tape- und vliesstoffbasierten Verbundwerkstoffsystemen und wird viel wissenschaftliches Wissen in die Gruppe einbringen. ITA Augsburg hat die IRG CosiMo als Teil eines strategischen, branchenübergreifenden Ansatzes angestoßen, um die Entwicklung thermoplastischer Verbundwerkstoffe, einschließlich rezykliertem Fasermaterials, voranzutreiben. Dieses einzigartige private Konsortium erlaubt eine nachfragebestimmte Vernetzung mit kurzen Entscheidungsprozessen, um Kundenvorteile zu maximieren.

 

 

Auf dem Bild (ITA Augsburg) von links nach rechts:
Rob Blackburn (Solvay) - Application Engineering Director; Guillaume Morales (Faurecia) - Program Development Leader; Reinhard Schaefer (Faurecia) - Engineering Director Ultra-Light Weight Structures; Helge von Selasinsky (ITA) - General Manager; Kim Gingras (Solvay) - Thermoplastic Composites Incubator Director; Jochen Scholler (Premium AEROTEC) - Manufacturing Engineer; Prof. Dr.-Ing. Stefan Schlichter (ITA) - Managing Director; Dr.-Ing. Daniel Hartung (Premium AEROTEC) - Head of Numerical Simulation; Joachim Nägele (Premium AEROTEC) - Managing Director Programs and Sales; Johannes Treiber (Solvay) - Senior Applications Engineer

TUM-Hyperloop-Team bleibt Weltmeister - 467 km/h in Los Angeles

Mit grandiosen 467 Stundenkilometern ist die dritte Kapsel des WARR-Hyperloop-Teams in Los Angeles durch die Teströhre auf dem Firmengelände von SpaceX gerast. Die Studierenden der Technischen Universität München (TUM) bleiben damit auch im dritten Hyperloop Pod Wettbewerb in Los Angeles ungeschlagen und halten den Geschwindigkeitsrekord für den Hyperloop Prototyp. MAI Carbon gratuliert herzlichst und freut sich mit seinem Netzwerk unterstützt haben zu können.

 

Der SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die „Hyperloop Pod Competition“ 2015 ins Leben gerufen. Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportsystems, bei dem sich ein Hochgeschwindigkeitszug mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Studierendenteams aus der ganzen Welt sind aufgerufen, ihre Konzepte für den sogenannten Pod – die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen – einzureichen.

 

Im ersten Wettbewerb, der im Januar 2017 stattfand, wurden zwei Hauptpreise vergeben: Ein Hauptpreis für den schnellsten Pod, den das WARR Hyperloop Team der TU München gewann, und ein Hauptpreis für das beste Gesamtkonzept, der an die TU Delft ging. Im zweiten Wettbewerb zählte nur die Geschwindigkeit. Auch hier fuhren die Studierenden ihrer Konkurrenz davon: Sie erreichten 324 Stundenkilometer.

 

Drei Teams konnten sich für das Finale qualifizieren

 

Im dritten Wettbewerb ging es wiederum um die Geschwindigkeit, allerdings waren nur noch Prototypen zugelassen, die über einen eigenen Antrieb verfügten. 18 Teams waren zum dritten Wettbewerb nach Los Angeles eingeladen, um ihre Kapsel in der eigens für den Wettbewerb aufgebauten Röhre auf dem Gelände der Firma SpaceX zu testen. Nur drei Teams hatten es nach den strengen technischen Vortests ins Finale geschafft. Neben dem WARR-Hyperloop-Team der TU München waren dies Delft Hyperloop (TU Delft) und EPFLoop (ETH Lausanne). Das Team der ETH Zürich konnte sich in der Vorentscheidung nicht für das Finale qualifizieren. Mit 467 Stundenkilometern konnten die Studierenden der TU München ihre Geschwindigkeit im Vergleich zum zweiten Wettbewerb um fast 50 Prozent steigern. Die Kapsel von Delft Hyperloop erreichte in der Vakuumröhre 142 Stundenkilometer, EPFLoop kam auf 85 Stundenkilometer.

 

Selbst entwickeltes Schwebesystem

 

Als Trophäe erhielten die Studierenden ein im 3D-Druckverfahren hergestelltes Modell der Röhre mit einem Pod, das von Elon Musk persönlich unterschrieben wurde. Das WARR-Hyperloop-Team wurde außerdem mit einen Innovation Award ausgezeichnet. Diesen erhielten sie für ihr Design des schnellen Pods sowie für ihren zweiten Pod, mit dem sie am Tag vor dem Haupt-Wettbewerb ein selbst entwickeltes Schwebesystem demonstrierten.

 

 

Der Prototyp des WARR-Hyperloop-Teams in der Teströhre in Los Angeles. (Bild: WARR Hyperloop Team)

MAI Carbon Bronze Sponsor bei Hyperloop Team der TUM - Entscheidungswettbewerb in Los Angeles

Im Superschnellzug Hyperloop sollen Menschen mit annähernd Schallgeschwindigkeit reisen. Um diese Vision voranzutreiben, hat SpaceX-Gründer Elon Musk die "Hyperloop Pod Competition" ausgelobt. Studenten-Teams aus der ganzen Welt treten mit ihren Prototypen der Passagier-Kapsel, dem sogenannten Pod, gegeneinander an. Bereits zweimal war die Kapsel des deutschen WARR Hyperloop Teams der TUM mit Abstand die schnellste. Anfang Juni enthüllten die Studierenden ihren dritten Pod, der am 22. Juli in Los Angeles auf der Teststrecke fahren wird. MAI Carbon unterstützt das Team mit zahlreichen Kontakten aus dem Netzwerk wie z.B. Hufschmied Zerspanungssysteme, die nun Silver Sponsor sind.

http://hyperloop.warr.de/sponsors/

Berufsschullehrer bilden sich in Leichtbau fort - MAI Job lädt in die Technikerschule Donauwörth ein

Berufsschullehrer bilden sich in Leichtbau fort - MAI Job lädt in die Technikerschule Donauwörth ein

 

Augsburg/Donauwörth. An der Technikerschule Donauwörth, einem Mitglied des Carbon Composites e.V. (CCeV) fand Anfang Juli eine Fortbildung für 13 Berufsschullehrer aus Bayern statt. Diese Veranstaltung bildete einen weiteren Meilenstein im Projekt MAI Job, das die Berufe der Leichtbaubranche mit Faserverbundwerkstoffen bekannter machen will.

 

Prof. Dr.-Ing. Iman Taha von der Fraunhofer Einrichtung für Gießerei-, Composite und Verarbeitungstechnik (IGCV) in Augsburg gab den interessierten Teilnehmern eine theoretische Einführung in die Eigenschaften und die Verarbeitungsmöglichkeiten der Carbon Composites. Die Berufsschullehrer waren nicht nur aus verschiedenen Regionen Bayerns nach Donauwörth angereist, sie kamen auch aus unterschiedlichen Bereichen: Sowohl aus der Metall- als auch aus der Holzverarbeitung, aus dem Bereich Aerospace, aber auch aus dem technischen Produktdesign. Durchgehend zeigten sie sich von den Möglichkeiten der Faserverbundwerkstoffe beeindruckt.

 

Mit besonderer Begeisterung wandten sich die Lehrer dann der praktischen Gruppenarbeit zu. Hier konnten die verschiedenen Be- und Verarbeitungsstufen der Carbon Composites ausprobiert und kennengelernt werden. Mit dem Handlaminier-, Prepreg- und Vakuum-/Infusionsverfahren stellten die Berufsschullehrer Schalen, Schuhlöffel und Platten her. Die stolzen CFK-Verarbeiter bestanden darauf ihre Werkstücke mitzunehmen - als Zeigeobjekt für Ihre Schüler und als Souvenir für den interessanten Tag. Tobias Eberhardt von der Technikerschule Donauwörth freute sich über das große Interesse seiner „Schüler“: „Die Berufsschullehrergruppe wollte sicher ein Vorbild für ihre Zöglinge sein,“ sagte er augenzwinkernd.

 

Die 13 Teilnehmer der Lehrerfortbildung des Projektes MAI Job nutzten die Gelegenheit, um sich untereinander auszutauschen – und natürlich, um die spannenden Berufe der Faserverbundbranche genauer kennenzulernen. Denn in den Mitgliedsunternehmen des CCeV können Nachwuchskräfte zahlreiche fachbezogene Ausbildungsberufe erlernen, wie beispielsweise Verfahrensmechaniker/-in – Fachrichtung Faserverbundtechnologie, Werkstoffprüfer/-in Kunststofftechnik oder Fluggerätmechaniker/-in.

 

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projektes MAI Job will der CCeV diese Berufe nicht nur den potentiellen Auszubildenden, sondern auch ihren Lehrern nahebringen. Die regelmäßig an verschiedenen Orten stattfindenden Lehrerfortbildungen sind ein Baustein hierzu.

 

Bildunterschrift: Die praktische Erfahrung mit Carbon Composites machte den Praktikern aus den bayerischen Berufsschulen viel Spaß.

Berufe mit Carbon: Beliebt wie nie - Ausbildungsmesse vocatium in Augsburg stellt MAI-Job-Team vor logistische Herausforderungen

Berufe mit Carbon: Beliebt wie nie - Ausbildungsmesse vocatium in Augsburg stellt MAI-Job-Team vor logistische Herausforderungen

 

Augsburg. Mitte Juni fand in Augsburg zum wiederholten Mal die Ausbildungsmesse vocatium statt. Geradezu belagert war der Stand des Projektes MAI Job, auf dem das Projektteam die Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Faserverbundtechnologie vorstellte.

 

Im Vorfeld der Messe hatten sich derart viele interessierte junge Leute bei MAI Job angemeldet, dass weitere Fachleute aus dem CCeV-Netzwerk rekrutiert werden mussten, um alle Beratungswünsche erfüllen zu können. Letztlich wurden 160 Schülerinnen und Schüler über die Job-Möglichkeiten im Bereich Carbon- und Faserverbund-Verarbeitung informiert.

 

In den Mitgliedsunternehmen des Carbon Composites e.V. (CCeV) können Nachwuchskräfte zahlreiche fachbezogene Ausbildungsberufe erlernen, wie beispielsweise Verfahrensmechaniker/-in – Fachrichtung Faserverbundtechnologie, Werkstoffprüfer/-in -  Kunststofftechnik, Fluggerätmechaniker/-in. Neben der fachlichen Information über diese und andere Ausbildungsmöglichkeiten berieten die Verantwortlichen aus dem MAI-Job-Team auch über Wissenswertes zum Bewerbungsprozess, das Vorstellungsgespräch und weitere Soft Skills des Arbeitslebens. Zudem hatten die Interessenten die Möglichkeit, Ihre Bewerbungsmappe über das Projekt MAI Job direkt an die CCeV-Mitglieder weiterzuleiten.

 

„Wir sind natürlich begeistert darüber, wie viele junge Menschen sich für die innovativen Berufe aus dem Bereich der Faserverbundtechnologie interessieren,“ so Katharina Lechler, Projektleiterin von MAI Job. „Der Andrang an unserem Stand war so groß, dass wir teilweise in Gruppen vor der Standfläche beraten mussten,“ ergänzt ihre Kollegin Lydia Raab. Beide sind sich einig, dass diese Begeisterung der Carbon-Branche auch in Zukunft Aufwind verleihen wird. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projektes MAI Job will der CCeV diesen Enthusiasmus in der jungen Generation auch weiterhin unterstützen und plant bereits weitere Aktivitäten zur Nachwuchsförderung.

 

 

Bildunterschrift: Berufsberatung in Doppelschichten leisteten die Fachleute von MAI Job auf der Ausbildungsmesse vocatium, die Mitte Juni in Augsburg stattfand.

 

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl

 

Der Spitzencluster und die gleichnamige Abteilung MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) luden Anfang Juni zum jährlichen Strategieworkshop ins Technologiezentrum Augsburg (TZA) ein. Schwerpunkte waren die Keynote von Claudia Martina Buhl des VDI/VDE IT mit Analysen über die Forschungsförderung im Bereich der Carbon Composites, die Vorstellung der Fördermöglichkeiten im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) sowie die Vorstellung der am Cluster beteiligten Forschungsinstitute. Darüber hinaus fand die Mitgliederversammlung und die alle zwei Jahre stattfindende Vorstandswahl statt. Inhaltlich abgerundet wurde der Tag mit einem Update zur Plattform „Carbon Connected“ ein Ergebnis aus dem Projekt MAI 2.0. Beim Sommergrillen klang die Veranstaltung mit einer weiteren Möglichkeit zum Netzwerken aus.

 

Der sogenannte „Strategieworkshop“ war ganz den Mitgliedern gewidmet. Einleitend zeigte Claudia Martina Buhl vom VDI/VDE Innovation + Technik (go-Cluster) deutlich auf, wie die Fördermittelflüsse für Forschung und Entwicklung im Bereich der Carbon Composites in den letzten Jahren in Deutschland erfolgten. Hier konnte Bayern den größten Zufluss an Fördermitteln für sich verbuchen, was ganz wesentlich durch den Spitzencluster MAI Carbon getrieben war. Fortführend ging es um die Darstellung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen und insbesondere den Möglichkeiten im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), mit dem Ziel auch im Rahmen dieses Förderprogramms Projekte zu starten. Genügend Raum wurde dafür den Vertretern der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) unter den Mitgliedern gegeben. Sie konnten sich im Rahmen von Sondierungsgesprächen mit den Forschungsinstituten austauschen, die sich zuvor in einer Art „Pitch“ vorstellten.

 

Nach dem Bericht aus dem Cluster der vergangenen zwölf Monate durch Dr. Tjark von Reden und dem Ausblick auf den Zeitraum bis zum Jahresende, hatten die stimmberechtigten Teilnehmer die Möglichkeit direkt auf die weitere Ausrichtung im Rahmen der Vorstandswahl Einfluss zu nehmen. Der Tag war demnach nicht nur der jährlichen Mitgliederversammlung der Abteilung gewidmet, sondern auch der alle zwei Jahre stattfindenden Vorstandswahl. Bis das Ergebnis der Stimmauszählung vorlag, präsentieren Dr. Tjark von Reden und Mathias Wendt von inno-focus businessconsulting den aktuellen Stand der Clusterplattform Carbon Connected, die als MAI 2.0 Projekt im Rahmen der Spitzenclusterförderung entstand.

 

Sieben Kandidaten stellten sich zur Wahl von denen fünf für den Vorstand gewählt werden konnten: Vorstandsvorsitzender bleibt Prof. Klaus Drechsler (TUM/LCC). Im Weiteren wurden Günther Deinzer (Audi), Dr. Lars Herbeck (Voith Composites), Prof. Siegfried Horn (Uni Augsburg) sowie Ralph Hufschmied (Hufschmied Zerspanungssysteme) gewählt. Der Abteilungsleiter Dr. Tjark von Reden ergänzte abschließend: „Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre der Zusammenarbeit mit den Vorständen. Wir kennen und schätzen uns und konnten gemeinsam schon viel bewegen. Diesen Weg werden wir auch künftig zusammen gehen.“ Da das Netzwerken eine wichtige Rolle unter den Mitgliedern spielt, wurde diese Gelegenheit abschließend beim Sommergrillen rege genutzt. „Ein gelungener Tag“, wie ein Mitglied meinte.

 

 

Bildunterschrift: Die Vorstände von MAI Carbon direkt nach der Wahl.

 

The Leading-Edge Cluster projects MAI Sandwich and MAI Hiras + Handle won the JEC Innovation Award 2018

 

Augsburg/Paris. The international popularity of the world's leading composites trade fair, JEC World Paris, just keeps on growing. All in all, more than 42,000 trade visitors from 115 countries visited the three-day fair. Despite the total of 1,300 exhibitors, the joint stand organised by Carbon Composites e.V. (CCeV) in cooperation with around 20 co-exhibitors was one of the largest stands at this trade fair.

Both of the Leading-Edge Cluster projects submitted, MAI Sandwich and MAI Hiras + Handle, also won the JEC Innovation Award 2018.

 

For CCeV, the leading trade fair in France was a new success in its ten-year history; even more exhibitors than the 20 that eventually did take part would actually have liked to become involved in the joint stand. However, partner organisations managed to meet all of their needs. Internal industry networking is very important to Europe's largest association of composites experts. There was plenty to talk about in many areas. For example, two projects submitted by the former leading-edge cluster, or rather, the umbrella association's respective department of the same name, MAI Carbon, managed to impress the audience: MAI Sandwich ("Production of a cost-effective, complex 2.5D thermoplastic composite sandwich structure with a very short cycle time") and MAI Hiras + Handle ("A modular construction system for the rear swing arm suspension of a motorcycle") both won the JEC Innovation Award 2018. More than 100 projects were submitted for the award.

 

Internationalisation is making progress

 

The subject of internationalisation is becoming increasingly important to the industry network; a local "matchmaking event" involving the clusters MAI Carbon and IACMI from the USA was therefore organised. Both clusters already knew each other and were hoping to step up their collaboration, according to the participants interviewed. In total, almost 50 participants attended the event.

 

Education was another important topic at the trade fair. The MAI iTeCK project partners (MAI Carbon, the Eckert schools, University of Augsburg's MINT_Bildung AMU) met with visitors from South Korea with the aim of transferring the German dual education degree course system to the Asian country as tailor-made as possible.

 

Social media

 

The trade fair presence was supported by the by now well-established social media campaign "MAI Fair Scout". Live reports from the trade fair, including statements from and photographs of the participating members, were posted directly to Facebook or Twitter. On Twitter alone, these posts reached more than 7,200 users this year; they were also shared several times.

Dr. Tjark von Reden, the deputy CEO of Carbon Composites e.V., summarised the event thus: "All of the participants that I talked to agreed that the effort was worth it once more and that they will almost certainly take part again next year. We are delighted that we were able to contribute to this more in-depth industry exchange and to make headway with regard to our issues."

 

The joint Carbon Composites e.V. stand at JEC World 2018 in Paris.

Business owners met up with digital natives Ninety stakeholders attended Vocatium and MAI Job "Generation Z" event

 

Augsburg. "Generation Z" refers to the young adults who are currently completing their education and will soon start work. Around 90 participants from businesses and institutions based in the region wanted to meet this generation. A join event hosted by the Vocatium academy, the FOM business and management school in Munich and MAI Job, a project organised by Carbon Composites e.V. (CCeV), offered them the chance to do so.

 

The event kicked off with a speech by Professor Nicolai Scherle from FOM, who explained what makes "Generation Z" so unique and how this impacts on the interaction with these young people in a working environment. For example, the first generation of vocational trainees that has dealt with computers, the internet and smartphones all their lives is now joining the workforce. As digital natives, these young adults not only value a good work-life balance but also a high degree of flexibility at work. This includes aspects such as flexible working hours and the option of working from home as well as being offered a choice of options and diversity.

 

During the subsequent panel discussion, two Generation Z representatives, Peter Schwertschlager, the head of the Anna-Gymnasium upper secondary school in Augsburg, and Joachim Herfert, the head of vocational training at Airbus Helicopters, talked to Professor Scherle about how working environments can meet the needs of the new generation. However, they also mentioned how the particular skills and talents of these young adults could benefit employers.

 

Herfert shared some of his everyday experiences as a vocational trainer: "In my experience, young adults attach more importance to completing their vocational training locally. They do not necessarily expect to be taken on afterwards." When Herfert selects vocational trainees for Airbus, he takes not only the development of their grades over the past few years into account but also primarily their character and the social commitment demonstrated by the candidates. The vocational training manager says that modern management should build bridges between the generations and ensure "that young and old communicate with each other as equals". "In our company, this works very well."

 

At the end, the guests were also given the opportunity to visit the exhibition "Harter Stoff" ('Hard Stuff') about carbon, the material of the future. Just like they did during the earlier discussion, the company representatives showed a very high level of interest.

 

Within the scope of the MAI Job project, which is funded by Germany's Federal Ministry of Education and Research and the European Social Fund (ESF), Carbon Composites e.V. also intends to provide information on social issues in the context of vocational training. MAI Job project manager Katharina Lechler was therefore delighted by the lively interest in the "Generation Z" event: "This generation in particular shows an enormous interest in working with composites. What is even better is that the vocational training providers are also interested in these young people and in our industry sector."

 

Rund 90 Interessierte aus Unternehmen und Institutionen der Region waren auf Einladung von Vocatium, der FOM und des Projektes MAI Job ins Technologiezentrum Augsburg gekommen, um sich über die „Generation Z“ zu informieren.Around 90 stakeholders from companies and institutions in the region took up the invitation issued by Vocatium, FOM and the MAI Job project and travelled to the Technologiezentrum Augsburg to learn more about "Generation Z".

 

Appropriately, the visitors of the "Generation Z" event about the future generation also toured the exhibition "Harter Stoff" ('Hard Stuff') about carbon, the material of the future.