• ?

Aug‘ in Aug‘ mit dem Carbonfahrrad. Real- und Mittelschülerinnen und -schüler informieren sich im Rahmen von MAI Job über Berufsaussichten im Leichtbau.

 

Augsburg. Das neue Jahr begann, wie das alte geendet hatte: Im Rahmen des Projektes MAI Job informierten sich Real- und Mittelschülerinnen und -schüler in München und in Gersthofen bei Augsburg über Ausbildungsmöglichkeiten in der Leichtbaubranche.

 

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projektes MAI Job werden zum einen Unternehmen der Leichtbaubranche im Süden Deutschlands dazu animiert, junge Leute auszubilden. Zum anderen besuchen die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter immer wieder Jobmessen und Berufsinformationsveranstaltungen in und für Schulen.

 

Mitte Januar fand ein solcher Informationsabend in der Städtischen Wilhelm-Busch-Realschule in München statt. Organisiert von Lehrerin Sandra Campero hatten sich rund 230 Schülerinnen und Schüler eingefunden, um sich mit verschiedenen Vorträgen über neue Ausbildungsmöglichkeiten zu orientieren.

 

Katharina Lechler vom Carbon Composites e.V. (CCeV) stellte in ihrem Vortrag die Carbonbranche vor. Die Besucherinnen und Besucher waren nicht nur gut vorbereitet und am Werkstoff interessiert, sie zeigten sich vor allem von den mitgebrachten Exponaten begeistert. Speziell das Fahrrad aus Carbon, hergestellt vom CCeV-Mitgliedsunternehmen Munich Composites, sorgte wieder einmal für Furore.

 

Genauso war es an der Mittelschule Gersthofen, wo in einer Jobbörse alle Schülerinnen und Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen in kleinen Gruppen an Präsentationen verschiedener Firmen und Organisationen – vom Bäcker bis zur Deutschen Bahn - teilnahmen. Neben einem Einführungsvortrag zur Carbonbranche konnten die Schülerinnen und Schüler in einem anschaulichen Film die Vorzüge des Leichtbaus mit Carbon kennenlernen – und am Carbonfahrrad persönlich testen.

 

Die Begeisterung der rund 30 Besucherinnen und Besucher war groß – so groß, dass einer von Ihnen dem Team von MAI Job gleich seine Bewerbung in die Hand drückte. „Das ist ein Beweis dafür, dass die vom ESF geförderten Projekte direkt vor Ort ihre Wirkung entfalten,“ freute sich Walter Kaiser vom Projekt MAI Job.

 

 

Bildunterschrift: Im Mittelpunkt des Interesses steht bei den Schulveranstaltungen im Rahmen des Projektes MAI Job sehr oft das superleichte Carbonfahrrad des CCeV-Mitglieds Munich Composites.

 

Staatssekretär Eisenreich des Kultusministeriums zu Gast am Stand von MAI Carbon auf der IHKjobfit! in München

Das knapp fünf Kilogramm leichte Carbon Fahrrad des Teams von MAI Job begeisterte viele

 

München/Augsburg. Am vergangenen Samstag fand die Ausbildungsmesse IHKjobfit! der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern im Museum der Münchener Verkehrsgesellschaft statt. Dabei ließ es sich Staatssekretär Georg Eisenreich des bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst nicht nehmen, dieser Ausbildungsmesse einen Besuch abzustatten. Bei seinem Rundgang machte er Halt am Bildungsstand von MAI Job, ein Projekt des jüngst beendeten Spitzenclusters MAI Carbon des Carbon Composites e.V. aus Augsburg.

 

Er staunte nicht schlecht über das geringe Gewicht von 4,9 Kilogramm eines voll funktionsfähigen Fahrrades, ganz aus Carbon gefertigt. Hergestellt wurde dies vom Verbandsmitgliedsunternehmen Munich Composites. Anhand des Exponats kann das Potenzial des Werkstoffs Carbon sehr gut erklärt werden und ist damit ein idealer Einstieg zum Darstellen der unterschiedlichen Ausbildungsfelder in diesem Bereich. Dies war das Ziel des Teams des Projektes MAI Job an dieser Messe. Schülerinnen wie Schüler zeigten sich begeistert von diesem Fahrrad und waren besonders am hochleistungsfähigen Werkstoff interessiert.

 

Die zahlreichen Ausbildungsberufe, die die Dachverbands-Unternehmen anbieten, wie Verfahrensmechaniker/-in – Fachrichtung Faserverbundtechnologie, Werkstoffprüfer/-in -  Kunststofftechnik, Fluggerätmechaniker/-in und noch viele andere fanden Anklang und so konnten alle Fragen dazu von Katharina Lechler, Walter Kaiser und Rita Fritsch ausführlich beantwortet werden. „Wir sind immer wieder überrascht wie interessiert sich Schüler wie Schülerinnen zeigen, wenn man ihnen die Möglichkeit bietet, sich mit dem Werkstoff Carbon zu befassen“ erläutert Katharina Lechler und ihr Kollege Walter Kaiser fügt ergänzend hinzu: „wir freuen uns sehr über diesen Anklang – nicht nur das leichte Carbon Fahrrad betreffend – denn die jungen Leute sind die Fachkräfte unserer Mitglieder von morgen“.

 

Staatssekretär Georg Eisenreich (2. v. li), Peter Kammerer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern (li) und Wilfried Hüntelmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit München (2. v. re) sind begeistert von der Leichtigkeit des Carbon Fahrrades am Bildungsstand des Projektes MAI Job und lassen sich von Katharina Lechler (re) Details erklären.

 

MAI Job ist ein JOBSTARTER plus-Projekt des Spitzenclusters MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 

Composites in der Offshore Industrie - Neues Projekt akquiriert: MAI Carbon nahm seine Mitglieder mit auf einen Workshop nach Grimstad, Norwegen

Grimstad/Augsburg. Bereits im Oktober fand in Grimstad – Südnorwegen ein weiterer Workshop im Rahmen der Internationalisierungsmaßnahmen von MAI Carbon statt. Diesen hatte MAI Carbon in enger Zusammenarbeit mit den norwegischen Exzellenz-Clustern GCE Node, GCE Blue Maritime und GCE Subsea zum Thema „Möglichkeiten von Composites in der Offshore-Industrie“ veranstaltet. Mit dorthin gereist sind Vertreter der MAI Carbon Mitglieder EDAG, SGL Group sowie Voith Composites. Alle hatten die Möglichkeit ihre Unternehmensprofile vorzustellen sowie ihre Anwendungsfälle von Composites im Offshore-Bereich zu präsentieren. Von norwegischer Seite nahmen mehr als 30 Unternehmen teil. Eine offene und konstruktive Diskussionskultur trug ebenso positiv zum Gelingen bei wie die Vertiefung von Vernetzungs- und Digitalisierungsthemen in Verbindung mit „Advanced Materials".

 

Für 2018 bedarf es weiterer intensiver Anstrengungen, um die Branche nachhaltig zusammen zu bringen, Marktzugänge zu schaffen sowie internationale Partnernetzwerke aufzubauen. Diese Aktivitäten sollen in einem von MAI Carbon neu akquirierten Projekt mit dem Titel „International Collaboration for Germany and Norway“ (MAI iNO) künftig gebündelt, weiterentwickelt und länderübergreifend forciert werden. „Mit den norwegischen Clustern haben wir Partner an der Hand, die die Zeichen der Zeit von neuen Materialien, Digitalisierung und vernetztem Denken erkannt haben und eine Deutsch-Norwegische Kollaboration in Zukunft vorantreiben wollen“, wie Sven Blanck, zuständig für das Thema Internationalisierung bei MAI Carbon, zusammenfasst.

 

Teilnehmer des deutsch-norwegischen Workshops in Grimstad, Norwegen.

Nächste Haltestelle: JobShuttle – MAI Carbon unterstützt die mobile Ausbildungsmesse. WWK Arena und Technologiezentrum Augsburg im Mittelpunkt für Ausbildungsberufe

 

Augsburg. Anfang Oktober fand die jährliche Ausbildungsmesse JobShuttle in der WWK Arena statt. An nur einem Tag lernten Schülerinnen und Schüler über 30 Ausbildungsbetriebe und mehr als 100 Ausbildungsberufe kennen. Zwei Bus-Shuttle-Touren brachten die TeilnehmerInnen direkt zu den Unternehmen. Die Sonderausstellung „Harter Stoff“ von MAI Carbon im Technologiezentrum Augsburg (TZA) war eine Haltestelle davon. Mitgliedsfirmen des Carbon Composites e.V. (CCeV) warben zugleich für Ausbildungsberufe mit Carbon.

 

 

Der Run war groß, als um 14 Uhr die Türen in der WWK Arena geöffnet wurden. Hunderte Schülerinnen und Schüler strömten in die Fußballarena. An die 30 Betriebe waren vor Ort, um für ihre Ausbildungsberufe zu werben. Im Rahmen des Projektes MAI Job – ein JOBSTARTER plus-Projekt – beteiligten sich die Bildungskollegen des Dachverbandes CCeV, um auf Berufe mit dem Werkstoff Carbon aufmerksam zu machen. Ein nur fünf Kilogramm leichtes Carbon-Fahrrad, mit einer Hand zu stemmen, war dabei besonders attraktiv, aber auch ein filigraner Hocker aus Carbonfasern brachte die Besucher zum Staunen. Wer sich darauf setzte, stellte schnell fest, wie stabil dieser ist. Viele Fragen zu Carbon, den beruflichen Möglichkeiten und den Zukunftsperspektiven hatten die Interessierten gestellt. Antworten und weitere Informationen gaben Katharina Lechler, Walter Kaiser und Rita Fritsch gerne. Erst gegen Abend riss der Strom dort langsam ab. Laut Veranstalter, den Wirtschaftsjunioren Augsburg, waren rund 4.000 Personen vor Ort!

 

Ungebrochen neugierig waren auch diejenigen, die sich in die Buslinie B setzten, um an der Carbonausstellung im TZA Halt zu machen. Dort wurden sie von Mitgliedern und Kollegen des CCeV in Empfang genommen, durch die Ausstellung geführt und holten sich von den Eckert Schulen, dem Fraunhofer IGCV Institut, der Firma GMA-Werkstoffprüfung GmbH sowie der Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH Informationen aus erster Hand. Vertiefende Einblicke in die Welt des Carbon gingen einher. Familie Köhler brachte es auf den Punkt: „Das JobShuttle ist eine tolle Veranstaltung! Die interessanteste Location für uns ist dabei das TZA mit der Ausstellung zu Carbon. Ein Zukunftsthema in und für Augsburg und, dass es so vielfältige Jobmöglichkeiten gibt, hätten wir nicht gedacht!“

 

Das gesamte Team von MAI Job war begeistert vom Erfolg dieses Tages. „Nach der Premierenteilnahme am JobShuttle waren wir sehr zufrieden mit dem Auflauf und dem regen Interesse der Beteiligten. Wir haben diese Plattform gut genutzt, um Faserverbund und seine zugehörigen Berufsmöglichkeiten an interessierte Jugendliche zu adressieren“, fasst Sven Blanck, der Projektleiter von MAI Job, zusammen.

MAI Job ist ein JOBSTARTER plus-Projekt des Spitzenclusters MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) und wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 

 

Großes Interesse an Ergebnissen von Umweltcluster Bayern und MAI Carbon zum Thema Recycling von Carbon - Cross-Cluster Projekt MAI UCB stellt Ergebnisse vor

Augsburg. Carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) werden eingesetzt, wenn es leicht und stabil sein soll. Bei der Entsorgung und beim Recycling gibt es noch ungenutzte Potenziale. Das Cross-Cluster Projekt des Umweltcluster Bayern (UCB) und des Spitzenclusters MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) gab jetzt Ergebnisse bekannt. Die Referentinnen und Referenten gewährten Einblicke rund um Verwertung und Entsorgung. Die hohe Teilnehmerzahl spiegelt das große Interesse an diesem Thema wider.

 

 

Flugzeug, Automobil oder Fahrrad – die Branchen sind vielseitig, wenn es leicht und stabil sein soll und carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) zum Einsatz kommen. Der Verbundwerkstoff verfügt über ein enormes Leichtbaupotenzial, welches auch in Zukunft immer öfter genutzt werden wird. Unterschiedliche Studien gehen von einem jährlichen Wachstum der CFK-Branche im zweistelligen Prozentbereich aus. Da liegt es nahe sich intensiv der Fragestellung zu widmen was am Ende des Lebenszyklus von CFK steht. In Zukunft werden daher die CFK-haltigen Abfallströme deutlich zunehmen und die Kreislaufwirtschaft vor neue Herausforderungen stellen. Ungenutzte Recyclingpotentiale und alternative Entsorgungsmöglichkeiten sind daher zentrale Fragestellungen sowohl für  Hersteller als auch Entsorger.

 

Das im Oktober 2016 gestartete Projekt MAI UCB zwischen dem Umweltcluster Bayern (UCB) und dem Spitzencluster MAI Carbon widmete sich deshalb Fragestellungen rund um Entsorgung und Verwertung von kohlenstofffaserhaltigen Abfällen. Das Projekt verfolgte das Ziel, intelligente und nachhaltige Lösungen für die Verwertung und Entsorgung von carbonfaserhaltigen Reststoffen zu identifizieren und näher zu beleuchten. Es ging dabei um die Entwicklung einer nachhaltigen Basis, die über die Laufzeit des Projektes hinweg Prozesse in Gang setzt, die die Verwertung von CFK weiter entwickelt und in Bayern verankert.

 

Neben der etablierten Pyrolyse stehen gerade zahlreiche neue Faser-Matrix-Separationsverfahren in der Erprobung. Solvolyse, überkritisches Wasser, induktive Erwärmung und elektromagnetische Zerkleinerung stecken dabei noch in den Kinderschuhen. Ist die Faser erfolgreich von der Matrix getrennt, eröffnen sich gegenwärtig immer neue Wege zur Weiterverarbeitung. Fasern, die lang erhalten bleiben, werden textil zu Tapes, Garnen oder Vliesen veredelt. Kurze Fasern und Stäube können im Spritzguss Verwendung finden. Dabei ist es das Ziel, die Fasern immer wieder aufs Neue einzusetzen. Selbst kürzeste Fasern können die mechanischen Eigenschaften von Spritzgussmassen deutlich erhöhen.

 

CFK lässt sich aufgrund des Kohlenstoffgehaltes weder deponieren noch aufgrund der Stabilität der Faser in herkömmlichen Müllverbrennungsanlagen verbrennen. Tobias Walter stellte anlässlich der eintägigen Veranstaltung im Technologiezentrum Augsburg (TZA) eine Lösung der AlzChem GmbH vor. Hier wurden CFK-Abfälle aus Rohstoff für die Calciumcarbid-Herstellung erfolgreich erprobt. Des Weiteren wurden auch die Ergebnisse der Georgsmarienhütte vorgestellt, welche CFK-Abfall als Primärkohleersatz in der Stahlherstellung erfolgreich getestet hat. Auch der Sondermüllverbrenner Indaver führt gegenwärtig eine thermische Verwertung von CFK erfolgreich durch.

Flankiert wurden die Beiträge der neuen Verfahren zur Verwertung von CFK durch wissenschaftliche Begleitungen der RWTH Aachen und der TU Dresden. Frau Maria Reiter von Fraunhofer IGCV stellte die Herausforderungen bei der Ökobilanzierung von CFK-Verwertungsmethoden dar. Auch hier wurde deutlich, je nachdem wie und wo der Werkstoff eingesetzt wird, kann er ökologisch nachhaltig sein. Selbst ohne Recycling gelingt es bereits heute, durch neue Technologien und Energieerzeugung, die CO2-Bilanz von CFK positiv darzustellen. Berücksichtigt man zukünftig das Recycling, wird diese Tendenz noch verstärkt.

 

Festzuhalten bleibt, dass CFK ein Werkstoff in der Entwicklung ist. Die gängige Meinung, CFK sei nicht nachhaltig, ist veraltet. Die Technologien für einen nachhaltigen Einsatz von CFK sind vorhanden und werden bereits eingesetzt. Neue Anwendungen von recyclierten Materialien finden sich fast täglich. Entscheidend wird nach wie vor der Preis sein. Die Tendenz zeigt weiter nach unten. Der Thementag „Verwertung von CFK-haltigen Abfällen“ zeigte auf, dass es durchaus marktfähige Geschäftsmodelle zur Entsorgung und zum Recycling gibt, die jedoch noch verstärkt für den Massenmarkt ausgebaut werden müssen.

 

„Für den weiteren Erfolg dieses Werkstoffes wird es wichtig sein, dass wir wertschöpfende Voraussetzungen entwickeln“, reüssiert Prof. Dr. Volker Warzelhan, Vorstandsmitglied des Carbon Composites e.V.

 

 

Faszination Technik - Das Projekt MAI Job informiert junge Leute am Tag der Technik in Schongau über Vorzüge und Möglichkeiten von und mit Carbon

Viel zu tun gab es für Katharina Lechler und Dr. Iman Taha am Tag der Technik am Welfen-Gymnasium in Schongau. Die beiden MAI-Job-Fachleute des Carbon Composites e. V. (CCeV) gaben Einblicke in die spannende Welt der Faserverbundtechnologie, ihrer vielfältigen Möglichkeiten und die hervorragenden beruflichen Perspektiven in diesem Bereich. Insgesamt informierten sich an mehreren Technikstationen mehr als 400 Schülerinnen und Schüler aus 20 Klassen der Jahrgangsstufen 5–9.

 

„Wow, is‘ das leicht!“

 

Für jede Klasse stand ein rund 15-minütiges Zeitfenster zur Verfügung. Am Anfang stand ein kurzer Einführungsfilm zum Werkstoff Carbon, dann sprachen die mitgebrachten Exponate zum Anfassen für sich. Viele der sportlich Aktiven kannten Carbon-Schläger bereits aus eigener Anschauung vom Eishockey. Als Publikumsliebling erwies sich erneut das superleichte Carbon-Rad, das immer wieder Erstaunen hervorrief. Geduldig und gern beantworteten Lechler und Taha die vielen Fragen zum Wer, Warum und vor allem Wie.

Neben dem Carbon Composites e.V. und seiner Abteilung MAI Carbon, die als Vertreter des „Jobstarter plus“-Projekts MAI Job vor Ort waren, beteiligten sich mehrere weitere Firmen und Branchenvertreter aus MINT-affinen Produktions- und Dienstleistungsgebieten am diesjährigen Tag der Technik. Organisiert hatte den bundesweit durchgeführten Informationstag der Verband Deutscher Ingenieure (VDI), in Schongau gemeinsam mit dem ehemaligen Leiter des Welfen-Gymnasiums, Dr. Wolfgang Gebler.

 

Frühzeitig werben

 

Aussteller, Veranstalter und vor allem die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert vom Angebot am Tag der Technik. Auch MAI-Job-Leiterin Katharina Lechler ist sehr zufrieden mit dieser „wirksamen und nachhaltigen Möglichkeit, niedrigschwellig in direktem Kontakt zu überzeugen und den Carbon-Nachwuchs von morgen zu gewinnen“.

Bildunterschrift: Schüler sind fasziniert von der Leichtigkeit des Carbon-Fahrrads.

Bildungskooperation mit Südkorea - Offizieller Projektstart der Eckert Schulen, MAI Carbon und der Universität Augsburg

Am 01.07.2017 feierten die Eckert Schulen, MAI Carbon, Spitzencluster des Carbon Composites e.V. sowie MINT_Bildung AMU der Universität Augsburg den Projektstart des vom BMBF geförderten Projektes MAI iTeCK – einer Bildungskooperation mit Südkorea. Das Ziel des Projektes ist die Etablierung eines dualen Berufsausbildungssystems nach deutschem Vorbild in Südkorea innerhalb der dreijährigen Laufzeit.

 

Das Projekt mit dem offiziellen Titel „International Training of educational competences in Korea, kurz: MAI iTeCK“ wird von den Eckert Schulen in Kooperation mit dem Spitzencluster MAI Carbon und MINT_Bildung AMU der Universität Augsburg durchgeführt. Inhaltlich geht es um den Aufbau eines Netzwerkes in Südkorea, welches eine duale Ausbildung nach Vorbild des deutschen Systems ermöglicht und die Qualifizierung zum Deutschen Industriemeister International etabliert. Den Eckert Schulen kommt in dem Verbundprojekt die Rolle des Bildungsakteurs zu: Am Ende steht eine Bildungsinfrastruktur mit ersten klar definierten Angeboten, angelehnt an das deutsche System der dualen Berufsausbildung. MAI Carbon wird in dem Verbundprojekt die Schnittstelle zur deutschen und südkoreanischen Industrie aufbauen, bestehende Kontakte festigen sowie weitere Branchen in Südkorea (Stichwort: hybrider Leichtbau)  ansprechen. MINT_Bildung AMU der Universität Augsburg begleitet das Projekt wissenschaftlich mit dem Anspruch Übertragbarkeit für weitere Aktivitäten zu gewährleisten.

 

Hintergrund des Projektes ist das sehr hohe Ansehen, welches das deutsche duale Berufsbildungssystem weltweit genießt. Dabei geht es jedoch nicht darum, das deutsche System eins zu eins zu übertragen, sondern an die gegebenen Rahmenbedingungen anzupassen und modulartig wichtige Bausteine zu adaptieren.

 

„Mit MAI iTeCK schaffen wir die Voraussetzungen, dass deutsche Unternehmen im Ausland auf hochqualifiziertes Fachpersonal zurückgreifen können“, so Sven Blanck, verantwortlich für die Internationalisierung von MAI Carbon. „Eckert Schulen sind ein Bildungsdienstleister mit über 70 jähriger Tradition und vielen Jahren Tätigkeit im internationalen Geschäft. Wir werden dazu beitragen, dass unsere Erfahrungen und die Anforderungen des koreanischen Marktes so kombiniert werden, dass am Ende auch in Korea der Weg vom Azubi bis zum Meister ermöglicht wird“, wie Knut Wuhler, Projektleiter der Eckert Schulen, betont. „Mit unserer langjährigen wissenschaftlichen Expertise im Bereich Bildungsprojekte sorgen wir für eine fundierte Evaluation des Gesamtprojekts, um anschließend Handlungsempfehlungen für ähnliche Vorhaben geben zu können“, fasst Marietta Menner, Projektverantwortliche bei MINT_Bildung AMU der Universität Augsburg, das Vorhaben zusammen.

        

MAI Carbon Results Conference within the framework of the Carbon Composites e.V. Symposium

 

Augsburg. The MAI Carbon results conference is taking place within the framework of the Carbon Composites e.V. at Messe Augsburg. The programme of events is characterised by the results presentation of all 36 projects that have been executed during the five-year lifetime of the Leading-Edge Cluster. Some of the set aims have even been exceeded. The success of MAI Carbon is being perpetuated with subsequent projects such as Campus Carbon 4.0, which is being funded by 15 million euros from the Free State of Bavaria. The MAI region has thus become an international centre for Carbon Composites.

 

The Leading-Edge Cluster now looks back on its five years of existence. The primary concern of MAI Carbon was and is to ensure that the material Carbon is ready for large-scale serial production and to establish the Munich-Augsburg-Ingolstadt region as a European competence centre for lightweight CFRP construction, that covers the entire value-added chain of  CFRP technology and helps the represented partners to gain a top global position in the key CFRP technology. The aims that were formulated in 2011, such as: 90% reduction in process costs; 60-80% added value in Germany; an established SME supplier industry, 5,000 jobs and the consolidation of the material in society have been almost completely achieved. In detail, this means that it was possible to reduce process costs by 65% with equal cost reduction (current status); the cycle time reduced, not quite to under a minute as demanded by the automotive industry, but nevertheless to 75 seconds for individual procedures; the waste of valuable material is now down to under 5%; almost 6,000 jobs have been created and more than 1,000 students are now specialising in CFRP. Specifically in terms of training and further education, the education chain has been expanded by early childhood education, information to general schools, a bachelor studies programme and a comprehensive further education programme. In order to support the consolidation within society, a special exhibition with the title "Harter Stoff – Carbon das Material der Zukunft" (Hard Stuff - Carbon, the material of the future!) was housed in 2014 at the Deutsches Museum in Munich. Since then, the exhibition has been on show in Bonn and other museums and has attracted more than 300,000 visitors. Internationally, the developments with regard to MAI Carbon have surged, especially in recent years. Within the framework of cooperations concluded with, for example, South Korea, USA and Norway, exchanges have been extended beyond national borders. The development of membership numbers has also increased pleasingly and is now well in excess of 100 partners.

But the project shows no sign of sitting back and taking a rest, then alongside the topics that are to be pushed further, there are still open issues with aims that have not yet been achieved to everyone's satisfaction. The production costs must be reduced further, the construction simplified and many processes and products must be standardised.

 

The education work should also be pushed further, along with individual projects in which new topics have been leveraged during the course of the Leading-Edge Cluster period.

 

The perpetuation of the programme cannot be only be marked a success thanks to the high level of goals achieved, but also because follow-on projects have already been set up. The largest of these follow-on projects is, without a doubt, Campus Carbon 4.0, which has funding of 15 million euros from the Bavarian Ministry for Economy and celebrated its launch in March with the help of Minister Ilse Aigner.

Additional projects on the subjects of internationalisation or education have already been launched. The MAI Carbon Cluster Management team will be remaining in full and will continue to promote the future of the material Carbon.

 

The Leading-Edge Cluster MAI Carbon working in conjunction with the most significant Norwegian networks

 

 

Oslo/Augsburg. Recently in Oslo, a workshop was held by the Leading-Edge Cluster MAI Carbon of Carbon Composites e.V., Voith Composites as well as the Norwegian Offshore clusters GCE NODE, GCE Subsea and the Blue Maritime Cluster. The three Norwegian clusters form an alliance and are the most significant networks in the country on the subjects of: offshore, wind-power and maritime industry. The two-day meeting discussed the establishment of cluster-specific unique selling points, and exchanged experiences in project coordination along with "Best Practice" examples of cluster services. The company Voith Composites, partners in the Leading-Edge Cluster MAI Carbon, was introduced there for the first time and gave an overview into project work at MAI Carbon. Voith Composites is also able to fall back on experiences in the offshore sector, and represents the potential of such in this committee.

 

In order to ensure that further cooperation will, in future, have closer ties, a joint roadmap was developed. The next element of the programme will take place in October 2017, when a delegation will travel to Kristiansand, Norway. The aim will be to get to know the attending clusters and their partners in the offshore sector, and to develop initial cooperation ideas in B2B Matchmaking Sessions. This is designed to form the basis for potential cooperations, but also offers impetus for further ideas and project innovations.

 

"We had a very productive and fruitful workshop during those two days in Oslo. GCE Subsea and GCE Blue Maritime were also involved in the workshop, similar to in a joint project initiated by GCE NODE. It was important to further establish cooperation between the clusters GCE NODE and MAI Carbon in order to define shared interfaces. Various options have been identified that are to be further developed in the follow-up meeting in autumn", says Anne-Grete Ellingsen, managing director of GCE NODE, in summary.

 

Sven Blanck, responsible for the internationalisation of MAI Carbon, adds: "This meeting allowed MAI Carbon to form an impression of the current developments in the maritime economy and offshore industry. With the three clusters, we have found excellent organisations for further intensive cooperation, and look forward to upcoming future developments".

 

Caption: All participants of the joint workshop in Oslo.

US delegation visiting the Leading-Edge Cluster MAI Carbon in Augsburg - Transatlantic Cluster Conference: Lightweighting Technologies & Materials

 

Augsburg. An intensive exchange took place this week in Augsburg, between clusters, research and industry. For two days a US delegation from the Transatlantic Cluster Conference were visiting the Leading-Edge Cluster MAI Carbon of Carbon Composites e.V. within the framework of a one-week trip to Germany. Alongside guided tours at Fraunhofer IGCV and DLR, the partners of MAI Carbon such as MT Aerospace, Hufschmied Zerspanungssysteme, KraussMaffei or Broetje Automation, had the opportunity to introduce themselves to the guests. The Fuggerei of Augsburg was also included in the programme of events.

 

At the start of the week, an American delegation visited MAI Carbon in Augsburg. The 15 participants originated from the west of the USA (primarily partners of the corresponding US clusters IACMI and LIFT) and were particularly interested in lightweight construction. They were offered plenty of opportunities to exchange experiences within the framework of guided tours at DLR and Fraunhofer IGCV as well as MT Aerospace, and in the evening at Hufschmied Zerspanung in Bobingen. Cultural needs were also serviced with a visit to the Fuggerei in Augsburg, the oldest social housing project in the world. On the second day, the programme included a variety of lectures and discussion panels held at the Technologiezentrum Augsburg on the subjects of "Recycling" and "Efficient manufacturing procedures". Subsequently, the delegation travelled on to the 21st International Dresden Lightweight Engineering Symposium. "We were extremely pleased to be able to host the celebratory evening event. We were able to prominently present ourselves as medium-sized company, and establish some initial good contacts. All delegation participants returned to Augsburg with smiles on their faces", says Mr. Hufschmied, managing director of Hufschmied Zerspanungssysteme in summary. And Sven Blanck, responsible for the internationalisation of MAI Carbon, concludes: "After taking part in a US roadshow in February, it was natural that we should welcome the US delegation. The return visit was a great success since the participants went home with the knowledge that an enormous innovative leap has been achieved in the MAI region in recent years during the course of the Leading-Edge Cluster period."

 

AHK USA-Chicago organised the Transatlantic Cluster Initiative. This was promoted by the transatlantic program of the Federal Republic of Germany with funds from the European Recovery Program (ERP) of the Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (German Federal Ministry for Economics and Energy)."

 

Caption: A joint visit to the Augsburg Fuggerei provided a cultural interlude to the programme of the US delegation.